Montag , 23. Oktober 2017
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AHCI nimmt an der China Watch & Clock Fair 2017 teil

„Am AHCI kannst du den Uhrmacher anfassen, der deine Uhr gemacht hat und zwar von A bis Z.“ – Svend Andersen

In diesem Jahr werden die Mitglieder des AHCI (Académie Horlogère des Créateurs Indépendants) zum zweiten Mal auf der jährlichen China Watch & Clock Fair ausstellen, die vom 22. bis 25. Juni 2017 in Shenzhen stattfindet. Die „China Watch & Clock Fair“ in Shenzen ist die größte ihrer Art in China und die drittgrößte nach Baselworld und Hong Kong.

Die ACHI-Mitglieder, Hajime Asaoka, Vincent Calabrese, Konstantin Chaykin, Aniceto Jiménez Pita und AHCI Kandidaten, David Candaux, Alessandro Rigotto, Yong-Hua Lin, Guo Michael Ming und Zehua Tan werden persönlich an der Ausstellung anwesend sein.

Warum lohnt es sich, den AHCI Stand auf der China Watch & Clock Fair zu besuchen?
 
1. Es wird noch echte High-End-Uhrmacherkunst präsentiert. Uhrmacher aus dem AHCI arbeiten nicht nach fertigen Vorlagen, folgen nicht den Trends. Sie schaffen etwas, das ein paar Schritte vor der Mode ist, auch wenn die Idee aus der Vergangenheit entspringt.

2. Sensationelle Neuheiten von 2017 werden von den Uhrmacher-Meistern zu sehen sein – Handgefertigte Chronographen von Hajime Asaoka, die Jokeruhr aus Konstantin Chaykin, Kronos von Vincent Calabrese, neues Karussell von Pita Barcelona, ​​Le Solliat von David Candaux, Meccaniche orologi Milano von Alessandro Rigotto, Vinylaufzeichnungskonzept Uhr von Lin Yong-Hua, Tourbillon Taschenuhr von Guo Ming und Tan Zehua mit acht Tage Gangreserve.

3. Ergreifen Sie die Möglichkeit, nicht mit den Managern von Uhrenfirmen, sondern mit echten Uhrmachern zu sprechen, die nicht nur wissen, wie man den Mechanismus zusammensetzt und zerlegt, sondern auch wissen, wie man jedes kleine Detail erstellt. Solche Ausnahmetalente des 21. Jahrhundert zu treffen, ist eine seltene Gelegenheit.

Meine Erfahrungen mit der China Watch & Clock Fair (CWCF)

2015 war ich selbst in meiner Eigenschaft als Betreuer der Schweizer Aussteller, die sich im Swiss Pavillon, einem Chalet-artigen Bau, präsentierten, an der CWCF in Shenzhen. Als Aussteller waren eine Handvoll AHCI Mitglieder dabei, die von der CWCF eingeladen wurden. Frank Jutzi, Ludovic Ballouard, Delance mit Gisele Rufer, Partime mit Andreas Mossner, usw. waren die damalige Vorhut des AHCI. Das Interesse der Chinesen am Swiss Pavillon und deren Aussteller war sehr gross. Es gab viele Anfragen von Chinesen, die einen Schweizer Uhrmacher für sich gewinnen wollten. Beispiel, ein vermögender Chinesischer Geschäftsmann brachte eine Armbanduhr im Wert von 2 Millionen Schweizer Franken mit, er wollte 20 Uhren fertigen, die vorbestellt waren und war auf der Suche nach einem Schweizer Uhrmacher. Das Risiko war jedoch den Ausstellern viel zu gross.

Ein völliges „no-go“ waren im Gang der Messe die „Louis Carton Fraktion“ (gefälschte Louis Vuitton Artikel) sowie die Hermes Originale made in China. Desweiteren waren Aussteller an der Messe, die Calvin Klein Uhren, Maserati Uhren, die Gehäuse von Patek Philippe Uhren, Ballon Bleu von Cartier Gläser kopierten .

Für die renommierten Uhrenhersteller geht so etwas überhaupt nicht. Darüber hatte ich Herrn Lego Shunhua ZHU, den Inhaber der Messe informiert. Er wollte jedoch auf die Fake Aussteller nicht verzichten, die ihm gutes Geld brachten. Damit war meine Aufgabe per sofort obsolet, denn ich wollte mein Gesicht nicht verlieren. Zudem verlor die Zusammenarbeit den Mehrwert.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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