Dienstag , 19. September 2017
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La Montre Hermès macht sich dünne

Die neueste Uhr des Hauses, Slim d’Hermès, besticht durch reine Eleganz und ein extrem flaches Gehäuse. Ihre schliche Form erinnert an die Mondscheibe, einen der ersten Zeitmesser überhaupt.

slim d'hermes3Der Stil der neuesten Hermès-Uhr Slim ist retrofuturistisch. Ihr rundes Gehäuse mit einem Durchmesser von 39,5 mm (32 und 25 bei den kleineren Modellen) hüllt sich in Edelstahl oder Rotgold. Ihr mondgleiches versilbertes Opalinzifferblatt mit einem Zeigerdesign des Typographen Philippe Apeloig kombiniert simple, klare Formen (Strich, Kreis und Halbkreis).

Die vollkommen schlichte Slim ist extraflach. „Einfach und ungekünstelt“ nennt sie Philippe Delhotal, der künstlerische Leiter von La Montre Hermès. Dabei edel und elegant.

Ihr extraflaches mechanisches Manufakturwerk mit automatischem Aufzug von Vaucher – Kaliber Hermès H1950 – gewährleistet eine Autonomie von 42 Stunden. Das Werk ist mit H-Motiven dekoriert, die Brücken wurden von Hand angliert.

Die Uhr gibt es auch mit ewigem Kalender. Die Verwendung eines Mikrorotors gestattet eine Werkhöhe von nur noch 2,6 mm. In den Modellen 32 beziehungsweise 25 mm Durchmesser arbeitet ein Quarzwerk. Es gibt die Uhr auch mit oder ohne Steinbesatz.

Die Slim d’Hermès verkörpert die ganze Vorstellungswelt  der Uhrmacherkunst, bis hin zur Meisterleistung eines Komplikationsmodells mit ewigem Kalender und Mondphasenanzeige am Aventurinhimmel.

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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