Samstag , 21. September 2019
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“Diese Uhr ignoriert die zerrinnenden Minuten unserer hektischen Welt und lädt Sie ein, nach Ihrem eigenen Tempo zu leben.“ Jasmine Audemars, Präsidentin des Verwaltungsrats

Die neue Millenary Frosted Gold Philosophique von Audemars Piguet verzichtet auf einen Zeiger

 

Audemars Piguet gibt Frauen die Möglichkeit, sich ihre Zeit wieder ganz neu zu eigen zu machen. Inspiriert von den Armbanduhren mit nur einem Zeiger, wie sie im 17. Jahrhundert hergestellt wurden, zeigt auch die neue Millenary Frosted Gold Philosophique die Uhrzeit auf eher philosophische Weise an.

Diese Uhr ist eine Hommage an kreative Freiheit und freigeistige Individualität. Die Millenary Frosted Gold Philosophique trotzt der Hektik unseres heutigen Lebensstils und bietet Frauen einen ganz neuen Blick auf die ihnen zur Verfügung stehende Zeit. Mit ihrem einzelnen Zeiger stellt sie sich gegen die heutigen Konventionen der Zeitmessung.

 

“Diese Uhr ignoriert die zerrinnenden Minuten unserer hektischen Welt und lädt Sie ein, nach Ihrem eigenen Tempo zu leben.“

Jasmine Audemars, Präsidentin des Verwaltungsrats

 

Ein-Zeiger-Anzeige auf dem Zifferblatt mit elliptischem Verlauf

Als Ergänzung zur aktuellen Kollektion mit Handaufzug ist diese Uhr mit einem neuen Automatik-Uhrwerk Kaliber 3140 ausgestattet. Dieses Uhrwerk verfügt über einen patentierten Mechanismus, der den Zeiger auf einer elliptischen Bahn um das Zifferblatt bewegt und dabei der Rundung des Gehäuses folgt. Das Stundenrad ist direkt mit einer transparenten Scheibe auf dem Zifferblatt verbunden, auf der der einzelne Zeiger montiert ist.

Im Respekt der Traditionen von Audemars Piguet in sorgsamer Handarbeit gefertigt

Das Gehäuse aus 18 Karat Rosé- oder Weißgold ist abwechselnd satiniert und im Frosted Gold-Finish gehalten, eine Technik, die Audemars Piguet der Florentinischen Schmuckdesignerin Carolina Bucci verdankt. Der so entstehende Diamantstaub-Effekt ist das Ergebnis einer sogenannten Mikro-Hammerschlagtechnik, bei dem das Metall stundenlang akribisch bearbeitet wird. Es steht im schönen Kontrast zu den von Hand polierten Abschrägungen an dem Gehäuse und den Bandanstößen.

Der durchsichtige Gehäuseboden setzt einen subtilen Farbakzent und gibt den Blick auf die Schwungmasse frei, deren farbige Platten die Braun- und Blautöne des handgearbeiteten genoppten Zifferblatts wieder aufnehmen. Der einzelne Stundenzeiger ist poliert und sandgestrahlt.

Ein Blick in die Vergangenheit

Das Aufkommen der Quarz-Technologie in den 1970ern erschütterte die Uhrenbranche in ihren Grundfesten und veranlasste Uhrmacher dazu, dem verheerenden Schaden, der ihnen durch diese neue Technologie entstand, mit innovativen Lösungen zu begegnen. Die Manufaktur Audemars Piguet reagierte 1978 mit einem mechanischen Weltrekord, dem weltweit dünnsten Uhrwerk mit ewigem Kalender, und mit der Vorstellung revolutionärer mechanischer Uhren, die Tradition und avantgardistisches Design verbanden.

Audemars Piguet präsentierte 1982 sein erstes „Philosophique“-Modell mit Handaufzug. Auch diese Uhr war bereits eine Einladung an ihre Träger, das Konzept der Vergänglichkeit der Zeit in Frage zu stellen. Das Modell nahm Bezug auf die Zeit der ersten Uhren, die bis zum frühen 18.

Jahrhundert nur mit einem einzigen Zeiger ausgestattet waren, um die Energieübertragung zu erleichtern. Durch ihre philosophische und sentimentale Herangehensweise befreite die Manufaktur die Zeitmessung von den Zwängen des unermüdlichen Strebens nach Präzision, das die modern Industrie kennzeichnet. Die Philosophique sollte daran erinnern, dass Armbanduhren schon immer zuallererst als emotionale Statussymbole fungierten.

Millenary: Eine Leinwand für die Kreativität

Seit seiner Gründung im Jahr 1875 stellt Audemars Piguet mechanische Damenuhren her, die in ihrem Design von den zeitlosen Klassikern bis zu avantgardistisch-künstlerischen Kreationen reichen, sich jedoch alle an die unterschiedlichen Lebensstile der Frau von heute anpassen. Diese Kreationen verbinden technische Perfektion, kreative Ästhetik, eine optimale Ergonomie und exklusive Bearbeitungstechniken und haben damit im Laufe der Jahre die Erwartungen immer wieder in Frage gestellt, gleichzeitig aber die Traditionen der Marke im Hinblick auf höchste Uhrmacher- und Goldschmiedekunst bewahrt.

Seit ihrer Einführung im Jahr 1995 ist die Millenary mit ihrem elliptischen Gehäuse, den exzentrischen Zifferblättern und dem sichtbaren Uhrwerk mit Handaufzug eine Leinwand für unsere Kreativität. Inspiriert von Architektur und Kunst vereint diese kontrastreiche Uhr technisches Know-how und innovatives Design. Wenngleich die Kollektion ursprünglich für Herren konzipiert wurde, kamen 1998 auch die ersten Damenmodelle auf den Markt, die sich im Laufe der Zeit mehr und mehr durchsetzten. Seit 2015 wird die Kollektion ausschließlich für Damen entworfen. Sie umfasst ausgefallene und facettenreiche Modelle aus den unterschiedlichsten Materialien und mit verschiedenen Oberflächenbearbeitungen, u. a. durch Anschrägen, Satinieren und Frosted Gold-Finish.

Millenary Frosted Gold Aventurine: ein Sternenhimmel

Die Kreativität der Millenary-Kollektion zeigt sich auch in der neuen Millenary Frosted Gold Aventurin aus der Kollektion 2019. Ihr Zifferblatt und der Sekundenzähler aus tiefblauem Aventurin erinnern an einen Sternenhimmel. Aventuringlas entstand im 17. Jahrhundert durch Zufall („all‘avventura“) in einer Glasproduktionsstätte in Murano, als Kupferspäne in das geschmolzene Glas fielen, das daraufhin von glitzernden Partikeln durchsetzt war. Heutzutage wird dieses Glas hergestellt, indem man schwarzes Kupferoxid und Kobalt hinzugibt, was das Glas blau färbt. Der kleine Blick ins Universum ist eingerahmt von einem Gehäuse aus 18 Karat Weißgold mit Frosted Gold-Finish an den Seiten, auf der äußeren und inneren Lünette und den Anstößen. Das Design wird abgerundet durch ein handgearbeitetes und von Hand poliertem Armband mit „Polish Finish“ aus 18 Karat Weißgold, das der Uhr einen Vintage-Look verleiht und sich wie eine zweite Haut um das Handgelenk schmiegt.

 

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.