Sonntag , 20. August 2017
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Frédéric Jouvenot präsentiert die INTI neu als Automatik-Version

Frédéric Jouvenot, CEO der gleichnamigen schweizerischen Uhrenmanufaktur, hat sich mit eigenwilligen, unkonventionellen Uhren weltweit einen Namen geschaffen. Es erstaunt daher nicht, dass er aufgrund der Nachfrage nun das beeindruckende Modell INTI in limitierter Auflage als Automat auf den Markt bringt.

Frédéric Jouvenot hat sich nie mit dem herkömmlichen zufrieden gegeben, vielmehr ist er immer an die Grenzen des Machbaren gegangen. Bestes Beispiel dafür ist die nach dem Sonnengott der Inkas benannte INTI, die er neu als Automatik-Uhr auf den Markt bringt. Die aufwendig verarbeite Uhr hält in jeder Hinsicht, was sie verspricht, und der Betrachter wird unweigerlich ins faszinierende Reich der Inkas geführt.

Die aufwendig gearbeitete INTI zieht auf Anhieb alle in ihren Bann und lässt keinen Betrachter kalt. Die Gravur auf der Aussen- und Innenseite der Lunette zeigt Szenen der Inka Zivilisation und verweist auf die typischen geometrisch angeordneten Behausungen, die man noch heute auf dem Machu Pichu besichtigen kann. Um die Tiefenschärfe auf der Lünette zu intensivieren, wurde die Gravur aus der Vogelperspektive übertragen. Das Zifferblatt birgt 12 Inka-Pyramiden und ebenso viele Strahlen, die zum Zentrum des Zifferblatts führen, wo die Minuten angezeigt werden. Dort befindet sich auch der geheimnisvolle Automatismus, der die verflossene Zeit in den Stundenstrahlen sichtbar werden lässt. Diese Komplikation der springenden 24 Stunden ist von Frédéric Jouvenot entwickelt worden und umfasst an die 100 Komponente. Auf einer Fläche von weniger als einem Zentimeter Durchmesser und einer Höhe von 5mm integriert, ist diese Komplikation eine technische Herausforderung wie das Gerippe eines Tourbillons. Zur Mittagszeit erleuchten alle Sonnenstrahlen, um sich bis zur Abendzeit zu verdunkeln. Dank seiner genialen Konstruktion kann Jouvenot auf Zeiger und Indexen verzichten und den Betrachter am Ablauf der Zeit teilhaben lassen.

Das Automaten-Werk wurde nach allen Regeln der Uhrmacherkunst gefertigt. Es ist mit einer Schraubenunruh ausgestattet, hat anglierte polierte Brücken mit côtes de Genève Schliff, die Steine auf der Brückenseite sind abgerundet und mit polierten Kehlungen versehen und die Schwungmasse mit der gestuften Inka-Pyramide dekoriert. Das massive Gehäuse wie auch die Faltschliesse mit Inka Motiv sind in hochwertigem Rotgold hergestellt.

Der Preis für dieses Meisterstück liegt bei 80’000.00 Schweizer Franken / Euro

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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