Sonntag , 30. April 2017
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IWC führt die Ingenieur zurück zu ihren Wurzeln

Christoph Grainger-Herr incoming CEO of IWC Schaffhausen wears the new Ingenieur perpetual calendar digital date-month during the 75th Goodwood Members’ Meeting. IWC Schaffhausen unveiled its new Ingenieur Collection. The Swiss luxury watch manufacturer is Timing Partner of the exclusive historic car racing weekend in West Sussex, England.

Die erste Ingenieur (Ref. 666) war eine schlichte Drei-Zeiger-Uhr und setzte Massstäbe mit ihrem minimalistischen Design, das IWC ab 1967 mit der Referenz 866 weiter verfeinerte: «Die neue Kollektion lehnt sich jetzt wieder sehr stark an diese frühen Ingenieur-Modelle an und führt die Uhrenfamilie damit zurück zu ihren Wurzeln. Ausdruck davon ist neben dem schlichten, runden Gehäuse auch das Zifferblatt mit markanten Zeigern und Indizes mit Leuchtelementen», erklärt Christoph Grainger-Herr, der designierte CEO von IWC Schaffhausen. Die Ingenieur-Familie erhält einen auffälligen Vintage-Charakter und wirkt insgesamt leichter und eleganter. Mit drei Automatikmodellen, vier Manufakturchronographen und einer limitierten Referenz mit ewigem Kalender deckt die neue Kollektion ein breites Spektrum ab.

Die Ingenieur Automatic (Ref. IW357001/IW357002/IW357003) ist eine schlichte Drei-Zeiger-Uhr mit Datumsfenster bei «3 Uhr» und einem Durchmesser von 40 Millimetern. Sie wird in drei Varianten aufgelegt. Zwei Modelle sind mit einem Edelstahlgehäuse sowie rhodinierten Zeigern und Indizes erhältlich. Das erste (Ref. IW357001) verfügt über ein argentéfarbenes Zifferblatt und ein schwarzes Alligatorlederarmband, das zweite (Ref. IW357002) ist mit einem schwarzen Zifferblatt und einem Edelstahlarmband ausgestattet. Die dritte Variante ist die Referenz IW357003 mit einem Gehäuse aus 18-Karat-Rotgold, einem ardoisefarbenen Zifferblatt, vergoldeten Zeigern und einem schwarzen Alligatorlederarmband.

Die Ingenieur Chronograph (Ref. IW380801/IW380802/IW380803) wird vom neuen IWC-Manufakturkaliber 69375 mit beidseitig aufziehendem Klinkenaufzug und einer Gangreserve von 46 Stunden angetrieben. Zwei Varianten werden mit einem Gehäuse und Armband aus Edelstahl angeboten: eine mit argentéfarbenem Zifferblatt und vergoldeten Zeigern (Ref. IW380801), die zweite mit blauem Zifferblatt und rhodinierten Zeigern (Ref. IW380802). Das Edelstahlarmband wurde speziell für die Ingenieur neu entwickelt und zeichnet sich aus durch einen hohen Tragekomfort und einen in die Schliesse integrierten Feineinstellverschluss. Eine dritte Variante wird in 18-Karat-Rotgold mit ardoisefarbenem Zifferblatt, vergoldeten Zeigern und einem schwarzen Alligatorlederarmband aufgelegt (Ref. IW380803). Ein Sichtboden aus Saphirglas erlaubt bei allen Uhren einen Blick auf das Kaliber 69375.

Die Ingenieur Chronograph Sport (Ref. IW380901) ist auf fünfhundert Exemplare limitiert und wird vom IWC-Manufakturwerk Kaliber 89361 angetrieben. Das 44-Millimeter-Gehäuse aus Titan, das schwarze Zifferblatt und das schwarze Kalbslederarmband ergeben einen sportlich-eleganten Gesamteindruck. Der Zeiger der kleinen Sekunde bei «6 Uhr» in der Form eines Blitzes erinnert daran, dass ein Käfig aus Weicheisen das Uhrwerk vor dem negativen Einfluss von Magnetfeldern schützt.

Das Spitzenmodell ist die Ingenieur Perpetual Calendar Digital Date-Month (Ref. IW381701). Der ewige Kalender erkennt die unterschiedlichen Monatslängen einschliesslich des alle vier Jahre fälligen Schalttags automatisch und lässt sich ganz einfach und bequem über die Krone einstellen. Das Manufakturkaliber 89800 wartet zusätzlich mit einer Chronographenfunktion auf. Der Zeitmesser mit einem 45-Millimeter-Gehäuse aus 18-Karat-Rotgold, argentéfarbenem Zifferblatt, schwarzen Zeigern und schwarzem Alligatorlederarmband ist auf hundert Exemplare limitiert.

Das Goodwood Members’ Meeting setzte den Rahmen

Auf dem 3,8 Kilometer langen Goodwood Motor Circuit im Süden Englands fanden über ein Dutzend Rennen mit historischen Renn- und Tourenwagen statt. Ein Höhepunkt war der IWC Track Moment mit dem designierten IWC-CEO, Christoph Grainger-Herr, am Steuer eines Mercedes 300 SL aus dem Jahr 1955 – dem Geburtsjahr der Ingenieur. IWC präsentierte zudem die zum ersten Mal durchgeführte Scott Brown Trophy und sponserte den Hauptpreis. Mit diesem Rennen wurde der britische Rennfahrer Archie Scott Brown gewürdigt, der in den 1950er-Jahren die legendären «Lister Knobbly»-Sportwagen pilotierte.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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