Donnerstag , 18. April 2019
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JCB mit seinem best Buddy GLB

Gisbert L. Brunner interviewt Best-Buddy Jean-Claude Biver

Wenn sich Best Buddies gemeinsam interviewen wird einfach ein unerträglicher Monolog und eine inszenierte Selbstdarstellung mit grossem gegenseitigen Schulterklopfen daraus.

Ich bin wirklich kein Freund von beiden Personen, auch nicht von solchen Inszenierungen, aber das müssen Sie wirklich gesehen haben.

Auftragsschreiber GLB, ehemaliger Regierungsschuldirektor für Förderschulen in Oberbayern mit einer damaligen angeblichen Nebenbeschäftigungsbewilligung, war nie ein Journalist, interviewt seinen langjährigen Busenfreund JCB, legt dem gesundheitlich angeschlagenen JCB die Worte förmlich in den Mund.

Keine kritischen Fragen zum Beispiel zur ersten Ehe von JCB nichts dergleichen, GLB fasst JCB mit Samthandschuhen an, denn man sägt ja nicht den Ast an, auf dem „Mann“ sitzt. JCB ist gemäss der Reichenliste des Schweizer Wirtschaftsmagazins BILANZ einer der reichsten Neo-Schweizer und kann sich auch positive Presse kaufen. Ich weiss einfach zuviele Details über die beiden Herren, darf aber aus „juristischen Gründen“ nichts sagen.

Zudem sieht es auch so aus als ob der 72 jährige Brunner sein Zenit überschritten und grosse gesundheitliche Probleme hat. Er schnappt ständig während der Antworten von JCL mit dem Mund. Ich habe den Film einem Arzt, einem Spezialisten, zur Beurteilung übermittelt, er diagnostizierte Spätdyskinesie bei GLB. Die Gesichtsfarbe von GLB, diese roten hektischen cholerischen Flecken im Gesicht, verraten nichts Positives. Es könnte auch ein Zeichen von übermässigen Genuss von Rotwein – von schwerem Bordeaux – sein.

Auf mich hat das Interview den Eindruck eines endgültigen Abschiedes von JCB  vermittelt. Nachdem er seine „All you need is love“ Arie jahrelang penetriert hatte, sprach er danach vom „grossen Teilen“ und nun vom Sterben, dass er nackt sterben möchte, und „alles weitergeben“ möchte.

Herr Brunner, der Auftragsschreiber, sollte endlich einmal einsehen, dass seine Zeit abgelaufen ist und er sich in ein Seniorenheim mit betreutem Wohnen begeben sollte, wo er dann seine Vorträge über die Uhrenindustrie halten kann.

 

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.