Samstag , 17. November 2018
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Die Swatch-eigene Uhrenmesse könnte im 400 Mio. CHF Grieder-Haus an der Zürcher Bahnhofstrasse stattfinden. (Bild: Keystone)

Lanciert Nick Hayek eine „Anti-Baselworld“ in Zürich?

Wie seriös und glaubwürdig ist die Handelszeitung eigentlich? Mit der Headline „Lanciert Nick Hayek eine „Anti-Baselworld“ in Zürich? bedient sich die Handelzeitung am Content des TICK-TALK.CH, das bereits schon am 28. Mürz 2018 erstmals über das Thema „Swatch-Zurichworld“ publiziert hat.

Desweiteren bezeichnet der stv. ChR der Handelszeitung Herrn Grégory Pons als „graue Eminenz der Uhrenindustrie“. O-Zitat „Pons gilt in der Industrie als eine Autorität“. Der am 17. Juli 1952 in Dakar geborene Franzose, der Frankreich unter ungeklärten Umständen verlassen musste, lancierte 2004 seine Journaille Business Montres & Joaillerie (Print und Online) – mit Gerüchten und Unwahrheiten –  im grenznahen Genf und ist Mitglied des umstrittenen Syndikats WWMG, dem auch Brunner und Konsorten sowie die gesamte Uhren-Journaille angehören. Auch der ehemalige langjährige heute pensionierte stv. ChR der Handelszeitung Markus Köchli, der sich heute noch als stv. ChR der Handelszeitung bei potentiellen Unternehmen – wo man etwas holen kann – ausgibt, war jahrelang gemeinsam mit dem französischen Gastarbeiter und Westschweizer „Fachjournalist“ Gréory Pons CH Brückenkopf des Syndikats. Es ging in der Regel darum – wie im Krieg – journalistische von der Uhren-Journaille „besetzte“ Gebiete in den Medien zu verteidigen und „Störenfriede“ wie zum Beispiel das TOURBILLON rücksichtslos zu eleminieren. So werden Kollegen verleumdet und Unwahrheiten anonym gestreut. Das Schema war immer wieder das gleiche, Marken, Unternehmen und Personen totschreiben und dann Image-Consulting für teueres Honorar verkaufen. Doch dies ist eine andere Story.

Doch zurück zur Berichterstattung der Handelszeitung. Sie versteigt sich auch noch in Spekulationen um das Hallendesign der Halle 1 der Baselworld. Was der Handelszeitung entgangen ist, ist die Tatsache, dass der Platz der Marken der Swatch-Group bereits schon verplant ist. Wie der seit dem 1. Juli amtierende «Baselworld»-Chef Michel Loris-Melikoff erklärt, wird es 2019 an diesem Ort weder vertikale noch horizontale Verschiebungen geben. Der gewonnene Platz wird vielmehr genutzt, um jene Bedürfnisse besser zu befriedigen, die in der Vergangenheit vernachlässigt wurden. Das betrifft zum einen das Catering, das bisher grösstenteils den Uhrenmarken selbst überlassen worden war. Statt einiger weniger Take-aways an versteckter Lage wird es nun mitten in der Haupthalle richtige Restaurants und Bars geben, wo man sich treffen und austauschen kann. So gesehen hat der Wegzug der Swatch Group von der Baselworld etwas bewegt.

Oder ist dies von Michel Loris-Melikoff, dem Baselworld Chef, abgegebene Statement schon wieder Schnee von gestern. «Die einzige Konstante ist der Wandel», wusste schon Heraklit von Ephesos (griechischer Philosoph ca. 500 v.Chr.).

Mehr darüber demnächst!

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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