Dienstag , 16. Oktober 2018
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Die Leica L1 und die Leica L2 Chronographen, die in Zusammenarbeit mit Lehmann entstanden

Leica präsentiert erste Armbanduhrkollektion mit Leica L1 und L2

Mit der Einweihung des dritten Leitz-Park Abschnitts wird auch eine weitere Leica Produklinie eingeführt: Armbanduhren. Leica stellt mit der Eröffnung der „Ernst Leitz Werkstätten“ zwei Modelle vor: Die Leica L1 und die Leica L2.

Beide Modelle werden ab Herbst 2018 erhältlich sein – L2 zusätzlich auch in einer 18 Karat Rotgold-Variante. Anlässlich der Inbetriebnahme der Ernst Leitz Werkstätten werden zudem limitierte Sondermodelle der beiden Edelstahlvarianten mit rotem Zifferblatt erscheinen.

Das Design der Uhr hat Professor Achim Heine entworfen, der bereits über Jahre zahlreiche Leica Produkte gestaltet hat. Viele unverkennbare Merkmale finden sich deshalb auch in den filigranen Details und Appliken der Uhren wieder: In der Feinheit der Zeiger und Indexe, der Form des aufwändig gefertigten Edelstahl-Gehäuses, den besonderen Riffelungen an den Kronen oder dem bombierten Frontglas, das an die Frontlinse eines Objektivs erinnern soll.

Beide Modelle werden von einem Handaufzugswerk mit 25 Steinen, 28.800 A/h und 60 Stunden Gangreserve angetrieben, das bei Lehmann komplett neu entwickelt wurde und durch den Sichtboden aus Saphirglas betrachtet werden kann. Beide Modelle verfügen über eine patentierte Drückerkrone, die eine Rückstellung des kleinen Sekundenzeigers ermöglicht – zur Synchronisierung mit einem Zeitzeichen oder als Kurzzeitmesser, denn nach dem erneuten Drücken läuft das Uhrwerk wieder an.

Dazu gibt es neben der Gangreserveanzeige im Stil eines alten Leica-Belichtungsmessers eine entsprechende Zustandsanzeige für die Kronenposition auf dem Zifferblatt.

Beim Modell LEICA 2 dient eine zweite Krone neben der «4» zur Einstellung des Skalenrings einer zweiten Zeitzone (in Verbindung mit einer Tag-/Nacht-Anzeige auf dem Zifferblatt). Der Drücker bei der «2» bedient bei LEICA 1 und LEICA 2 die Datums-Schnellschaltung – für diese Funktion war wegen der Doppelbelegung der Aufzugskrone kein Platz mehr in der Winkelhebelfeder der Krone.

Die Valbray EL1 Chronographen : eine Sonderserie zum 100-jährigen Jubiläum der Leica-Fotografie

100 Jahre Leica Fotografie – Valbray EL1 Chronograph

Leica’s Ausflug in die Uhrenwelt ist nicht der Erste. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Leica Fotografie hat die renommierte Uhrenmanufaktur Valbray (Lausanne) im Jahre 2014 eine limitierte Sonderedition – den Valbray EL1 Chronographen – vorgestellt. Die Uhr ist auf lediglich 100 Exemplare limitiert und mit dem Logo und Schriftzug „100 Years of Leica Photography“ graviert.

Der EL1 Chronograph zeichnet sich durch eine einzigartige „Blende“ aus, die das Ziffernblatt verdeckt und über die drehbare Lünette geöffnet werden kann. Die „Blende“ der Valbray besteht aus 16 einzelnen Lamellen und hat einen Innendurchmesser von 45 mm. Komplett geöffnet sind die Lamellen nicht sichtbar und geben den Blick auf die individuell gestalteten Chronographenfunktionen der Uhr frei. Stunden, Minuten und Stoppuhrfunktion sind auch bei geschlossener „Blende“ ablesbar.

„Die Kooperation zwischen Leica und Valbray verbindet zwei Marken mit dem Anspruch an höchste mechanische Perfektion und individuelle Handarbeit“, sagt Alfred Schopf, Vorstandsvorsitzender der Leica Camera AG, auf dessen Initiative die Zusammenarbeit zurückgeht. Alfred Schopf, selbst ein Kenner feinmechanischer Uhren, knüpfte den Kontakt zu Côme de Valbray, dem Gründer von Valbray. Er ist ein begeisterter Fotograf, der seit vielen Jahren mit Leica Kameras arbeitet. Gemeinsam legten sie den Grundstein für die Herstellung des limitierten Valbray EL1 Chronographen zum 100-jährigen Jubiläum.

Der Valbray Chronograph erscheint in zwei Ausführungen: 50 Exemplare sind aus Titan gefertigt und 50 Exemplare DLC (Diamond Like Carbon) beschichtet. Jede Uhr wird in einer besonderen Schatulle mit zwei unterschiedlichen Armbändern ausgeliefert, die mit dem beigefügten speziellen Werkzeug ausgetauscht werden können. Der limitierte Valbray EL1 Chronograph wurde am 25. Juni 2014 in ausgewählten Leica Stores zum Preis von 17.990 Euro distribuiert.

Quelle für die Inspiration war die „Occhio Ripetizione Minuti“ von De Grisogono

Inspirationsquelle des Valbray Chronographen war die Occhio Ripetizione Minuti von De Grisogono

Die Inspiration für den Valbray Chronographen holte man sich bei der „Occhio Ripetizione Minuti“ die von De Grisogono 2005 im Markt eingeführt wurde. Die Occhio Ripetizione Minuti verfügt wie eine Spiegelreflexkamera über eine zwölfteilige Blende, die das Werk sichtbar macht, so lange die Minutenrepetition aktiv ist. Eine wirklich neuartige Uhr, kühn und exklusiv in auf 50 Exemplare limitierter Serie. Auch der Preis war kühn und exklusiv: 385.200 Euro.

 

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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