Sonntag , 19. November 2017
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Omega „James Bond“-Uhr erzielt CHF 132‘000.00

Das Londoner Auktionshaus Christie’s versteigerte am Donnerstagabend den 18. Februar 2016 Requisiten aus dem letzten James Bond Film „Spectre“. Darunter befand sich auch die Uhr des Britischen Geheimagenten 007.

Der Prototyp 1 jener Omega Seamaster 300, die von Daniel Craig im Film SPECTRE getragen wurde, erzielte am 18. Februar 2016 anlässlich der Christie’s Auktion zum Thema „James Bond“ die Summe von CHF 132‘000.00. Der Prototyp 1 der Omega Seamaster 300 Spectre stammt aus den Archiven der EON Produktion, dem Produzenten der James Bond Filme. Es handelt sich hierbei um einen Zeitmesser mit Edelstahlgehäuse und schwarzem Ziffernblatt. Die in beide Richtungen drehbare Lünette ist aus schwarzer Keramik und verfügt über eine 12-Stunden-Skala aus LiquidMetal.

Weitere Merkmale sind der zentrale „Lollipop“ Sekundenzeiger sowie das schwarz-grau-gestreifte NATO Textilband. Für die exakte Zeitanzeige sorgt das Omega Master Co-Axial Kaliber 8400.

Der Erlös der Auktion kommt der non-profit Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ zu. Wie immer wird der Käufer dieser Uhr Omega sein, die dies unter Markenpflege abschreibt, um so den Wert und das Image der Omega Uhren zu halten. Übrigens: Omega wird nie an das Image von Rolex rankommen, dies obwohl Nick Hayek dies anstrebt. Übrigens: Daniel Craig hat die Nase voll von James Bond. Ob Omega zukünftig James Bond ausstatten darf, steht damit in den Sternen. Gerüchten zufolge soll im nächsten Bond Film Rolex oder Richard Mille zum Zug kommen.

Spektakulärstes Objekt der Auktion war jedoch der berühmte Aston Martin.

Er ist schnell. Er ist sexy. Und er ist der Inbegriff von Männlichkeit. Von null auf hundert in 3,2 Sekunden. „Hat ein paar nette Tricks auf Lager“, sagt Quartiermeister „Q“. Wie hätte er ahnen können, dass der Aston Martin DB10, eigentlich vorgesehen für den Geheimagenten 009, nie für seinen ursprünglichen Zweck zum Einsatz kommen würde?James Bond sah ihn, wollte ihn – und nahm ihn sich. In Rom lieferte er sich damit eine spannende Verfolgungsjagd entlang dem Tiber.

Jetzt wechselte das Gefährt erneut den Besitzer: Donnerstagabend wurde er im Londoner Auktionshaus Christie’s mit zehn weiteren Original-Requisiten aus dem Film „Spectre“versteigert. Für umgerechnet 3,1 Millionen Euro. Im Straßenverkehr wird sich der neue Besitzer des Gefährts damit nicht bewegen dürfen. Es wurde ausschließlich zu Filmzwecken angefertigt. Schon bei der Weltpremiere von „Spectre“ am 26. Oktober vergangenen Jahres in der Londoner Royal Albert Hall wurde es als „Showcar“ ausgestellt.

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Das Auktionshaus Christie’s in London versteigert 24 Objekte aus dem James-Bond-Film „Spectre“. Die Erlöse der Auktion kommen mehreren Hilfsorganisationen zugute. Die Auktion wird von einem Aston Martin DB10 angeführt (Schätzpreis bis 1,5 Mio Pfund). | Bildquelle: dpa

Am Rande der Auktion von zehn Bond-Andenken aus dem jüngsten Film „Spectre“ verriet Gregg Wilson, Mitproduzent der James-Bond-Filme, Sohn von Franchise-Co-Boss Michael G. Wilson und irgendwann Erbe der Marke „James Bond“,  dass man gerade begonnen habe, mit Ideen für „Bond 25“ herumzuspielen. Der Beginn der Arbeiten am Drehbuch laufe dabei jedes Mal gleich ab. Man stelle sich die Frage: „Wovor hat die Welt gerade Angst?“ So ging es in „Spectre“ um die globale Überwachung und die Nutzung dieser Informationen. Es gehe nun also darum, herauszufinden, was in den kommenden Jahren relevant sein wird. Zudem gehe es immer auch darum, etwas Neues mit der Figur „James Bond“ zu machen. Man müsse dem Publikum jedes Mal etwas Neues geben, die Figur in Situationen bringen, in denen sie vorher noch nicht war. Dabei helfe es oft auch, sich Inspirationen in den Romanen von Ian Fleming zu suchen.

Ob Daniel Craig da noch dabei sein wird? Dies wurde erst kürzlich wieder unwahrscheinlicher. Der Schauspieler wurde als Hauptdarsteller für die TV-Serie „Purity“ von Bestseller-Autor Jonathan Franzen bestätigt. Die 20 Episoden umfassende Serie wird Craig eine ganze Weile für andere Projekte blockieren. Der Tourbillon Blog TICK-Talk will aber von einer Quelle bei Produktionsfirma MGM erfahren haben, dass man dort Craig den Roten Teppich ausrollen will. Sollte der Schauspieler doch noch einmal als 007 zurückkehren wollen, würde man auf ihn warten. Eigentlich sei der Plan, das Drehbuch in den nächsten Monaten zu schreiben, Ende des Jahres 2016 zu drehen und „Bond 25“ bereits im Jahr 2017 in die Kinos zu bringen, für Craig würde man aber ein Jahr warten. Ein Kinostart erst 2018 wäre nicht so ungewöhnlich. Dieser läge drei Jahre nach „Spectre“. Zwischen „Skyfall“ und „Spectre“ lagen auch drei Jahre, zwischen „Ein Quantum Trost“ und „Skyfall“ sogar vier Jahre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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