Freitag , 24. November 2017
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Elie Bernheim, CEO von Raymond Weil

Raymond Weil-CEO sieht die Uhrenmarke für 2017 gut aufgestellt

Die Genfer Uhrenmarke Raymond Weil SA hat sich in dem für die Branche schwierigen Jahr 2016 laut CEO Elie Bernheim behauptet und sogar ein leichtes Umsatzplus erreicht. „Ein Grund dafür ist, dass wir ein familiengeführtes Unternehmen sind“, sagte Bernheim im Interview mit TICK-TALK.CH anlässlich der Uhrenmesse Baselworld. „Wenn wir spüren, dass sich das Marktumfeld zu verschlechtern beginnt, dann können wir rascher und flexibler auf Probleme reagieren.“

Familie Bernheim: Pierre, Olivier & Elie

Während Raymond Weil im letzten Jahr zulegen konnte, sind die Schweizer Uhrenexporte insgesamt um 10% zurückgegangen. Marktschätzungen zufolge dürfte das Genfer Unternehmen mit den weltweit rund 150 Mitarbeitern und den gut 150’000 jährlich produzierten Uhren einen Umsatz von über 200 Mio CHF erwirtschaften.

Elie Bernheim, der das 1976 von seinem Grossvater Raymond Weil gegründete Unternehmen in dritter Generation leitet, sieht die Marke für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2017 solide aufgestellt. Sie soll mit Themen zur Musik und nicht allzu teuren Preisen unter anderem auch ein jüngeres Publikum ansprechen, wie der erst 37-Jährige CEO im Interview weiter erklärte.

Freelancer David Bowie limited Edition

So würdigt Raymond Weil erst kürzlich in Zusammenarbeit mit dem David Bowie Estate den legendären Musiker David Bowie. Die Freelancer « David Bowie » als Limited Edition ist eine Hommage an das Leben und die musikalische Karriere eines der einflussreichsten Künstler aller Zeiten. Der anlässlich des 70. Geburtstags von Bowie, den er leider nicht mehr erlebte, entwickelte Zeitmesser ist einigen der zahlreichen Charaktere gewidmet, die David Bowie, ein visionärer Künstler von unvergleichlicher Kreativität, ein Mensch mit tausend Gesichtern und Stimmen, geschaffen hat. Sein grenzenloses Talent und seine kühnen Innovationen schimmern durch in seinem im vergangenen Jahr erschienenen letzten Meisterwerk, ★, das einige der besten Kritiken in seiner erfolgreichen Karriere erhielt, die auch von fünf Grammies und posthum von zwei Brit Awards im Jahr 2017 gekrönt war.

Um den unsterblichen David Bowie zu ehren, hat RAYMOND WEIL das unkonventionellste Modell seines Sortiments, die freelancer, gewählt. Das Gehäuse mit 42 mm Durchmesser ist mit einem Zifferblatt ausgestattet, das an eine Vinyl-Schallplatte erinnert und die emblematischsten Design-Kreationen des britischen Künstlers zeigt.

Zu den wesentlichen Design-Merkmalen zählt der Blitz, den er sich quer über das Gesicht malte und der erstmals auf dem Cover seines Albums Aladdin Sane im Jahr 1973 zu sehen war. Dieser charakteristische und sofort wiedererkennbare stilisierte Blitz ist in roter Farbe bei 12 Uhr abgebildet. Das von Andy Warhol speziell für David Bowie entwickelte Popart-Logo wurde erstmals auf dem Cover des Albums Diamond Dogs im Jahr 1974 verwendet und ist ebenfalls auf dem Zifferblatt der David Bowie Limited Edition zu sehen.

Das Herz, der in einer Auflage von 3 000 Exemplaren produzierten freelancer-Edition «David Bowie» bildet ein mechanisches Automatikwerk unter einem Portraitfoto von David Bowie, mit dem ihn 1974 der legendäre Fotograf Terry O’Neill unsterblich machte. Das Foto, auf dem der einzigartige Künstler die Welt mit seinem speziellen magnetisierenden Blick herausfordert, ist auf das Saphirglas des Gehäusebodens gedruckt.

«Er war ein Künstler der Extraklasse, ein Visionär mit vielen Facetten, dessen Arbeit von seiner aussergewöhnlichen Karriere als Musiker und kreativer Geist zeugt. Sein Leben war sowohl von stilistischen als auch musikalischen Metamorphosen geprägt, die ihm und den von ihm entwickelten Charakteren einen legendären Ruf einbrachten. Er verkörpert den freien Geist, der auch RAYMOND WEIL seit seiner Gründung tagtäglich leitet», erklärte Elie Bernheim, CEO von RAYMOND WEIL.

«Ich war schon immer der Überzeugung, dass grossartige Zeitmesser und Fotografieren gut zusammenpassen. Die Präzision der Zeitmessung steht in enger Beziehung zur Arbeit eines Fotografen, der genau den Augenblick erkennen muss, in dem eine ikonische Aufnahme entstehen kann. Als Uhrensammler kann ich sagen, dass die Zusammenarbeit mit RAYMOND WEIL ein wunderbares Gemeinschaftsprojekt ist. Die Uhren dieser Manufaktur sind Ausdruck des Schönen. Ich freue mich sehr, dass ich ausgewählt wurde, um David Bowie auf diese Weise zu würdigen, und es ist mir eine Ehre, daran teilzuhaben.» Terry O’Neill

Beteiligen Sie sich an der Diskussion in den sozialen Medien unter dem Hashtag #RWDavidBowie

Maestro Beatles Limited Edition

Mit der Auflage der limitierten Sonderserie „Maestro Beatles Limited Edition“ feiert Raymond Weil sein 40-jähriges Bestehen. Raymond Weil präsentiert mit der Maestro Beatles Limited Edition eine neue Partnerschaft. Diese Sonderserie zu Ehren bedeutender Musikgrößen krönt das 40-jährige Bestehen der Marke und ist eine Hommage an die erfolgreichste Band aller Zeiten.

Die Maestro Beatles Limited Edition ist mit einem mechanischen Uhrwerk mit automatischem Aufzug in einem 39,5 mm großen Gehäuse aus poliertem Stahl ausgestattet. Die 13 Albentitel der Beatles sind auf dem individuell gestalteten Zifferblatt eingraviert, mit einem speziellen „Help“-Index bei 4 Uhr, der an das berühmte Cover des im Jahre 1965 veröffentlichten Album erinnert.Das silbern galvanisierte Zifferblatt passt ideal zum Armband aus poliertem Stahl. Es zeigt das offizielle Beatles-Logo und ist mit einem Datumsfenster 3 Uhr ausgestattet. Der Gehäuseboden aus Saphirrauchglas trägt das offizielle Beatles-Logo sowie die eingravierte Seriennummer der Limited Edition. Diese Uhr zu Ehren der legendären Fab Four ist auf 3000 Stück limitiert.

Jede Maestro Beatles Limited Edition wird in einer speziellen Box präsentiert. Ein Schlagzeug mit dem offiziellen Beatles-Logo ziert die Oberseite der Box. Das Innere ist mit den 13 Albentiteln beschriftet, die auch auf dem Zifferblatt der Limited Edition zufinden sind.

 

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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