Dienstag , 25. April 2017
Home / Allgemein / Sechs Tage Baselworld – Emile Chouriet, Nomos Glashütte (3)
Der Messestand von Emile Chouriet an der Baselworld

Sechs Tage Baselworld – Emile Chouriet, Nomos Glashütte (3)

IMG_0146
Karl Heinz Nuber und Stefan Kunz

Der Genfer Uhrenhersteller Emile Chouriet ist seit 2012 in den Händen der chinesischen Harmony Group (Fiyta), die sich in Shenzen gefindet. Jean Depéry ist der CEO des Unternehmens, er will 2016 wieder zurück zu den Wurzeln, hat er mir persönlich verraten. Depéry lancierte 1998 seine Marke. Stefan Kunz, Sales Manager bei Emile Chouriet, den ich von Luxusuhren- und Schmuckhersteller Mouawad in Genf kenne, hat zwischenzeitlich Deutsch gelernt, weil er auch die Distribution im deutschsprachigen Raum bearbeiten soll. Emile Chouriet deckt das Preissegement von 500 bis 3000 CHF ab, wobei auch in der Wisdom Kollektion auch Tourbillon’s  (für CHF 97‘000 limitiert auf 10 Stück) und Minutenrepetitionen (für 185‘000 CHF limitiert auf 3 Stück) im Sortiment sind. Hauptmarkt für Emilie Chouriet ist China. In insiderkreisen wird Emile Chouriet als „The poor man’s Vacheron Constantin“, bezeichnet.

 

IMG_0049
Filio Naldo, Carlo Enea Naldi, Edelberg; NOMOS-Designchefin Judith Borowski, CEO Uwe Ahrendt; James Henderson, Tempus Fugit; Karl Heinz Nuber, Tourbillon Magazin & Tourbillon Blog Tick-Talk.ch

Engagement für „Ärzte ohne Grenzen“ gewürdigt: NOMOS-Designchefin Judith Borowski und CEO Uwe Ahrendt nahmen jetzt an der Baselworld  den „Writing Wrongs Award“ entgegen, der NOMOS‘ Kooperation mit der Nothilfeorganisation auszeichnet. Der Award wird von der EDELBERG Haute Manufacture, Carlo Enea Naldi,  und dem Fachmagazin „Tempus Fugit“, James Henderson, für besondere gesellschaftliche Verdienste verliehen.

Im März 2012 hatten NOMOS Glashütte und Ärzte ohne Grenzen Deutschland ihre Kooperation mit 2000 ersten Uhren gestartet: Je 1000 Mal wurden die limitierten Sondermodelle Tangente und Tangente 33 zu Gunsten von Ärzte ohne Grenzen Deutschland in Glashütte gebaut. Mit dem Ergebnis, daß jetzt beachtliche 200000 Euro an die Nothilfeorganisation überwiesen werden konnten.  2016 wird das erfolgreiche Hilfsprojekt fortgesetzt – mit weiteren 2000 Uhren. 100 Euro jeder verkauften Uhr fließen dabei direkt in die Nothilfe. Der Kunde jedoch zahlt nicht mehr als sonst für das NOMOS-Standardmodell. Um dies zu ermöglichen, verzichten sowohl NOMOS Glashütte als auch der Handel auf ihre Erlöse aus dem Verkauf dieser Sondermodelle. Die ersten limitierten Sondermodelle Tangente und Tangente 33 für Ärzte ohne Grenzen waren fast überall rasch ausverkauft. In der zweiten Runde der erfolgreichen Kooperation wird es andere NOMOS-Modelle zu Gunsten der Nothilfe geben – wieder mit roter Zwölf, wieder mit dem Schriftzug „Ärzte ohne Grenzen“ klein unter der Sechs: Sondermodell Tangente 38 für Ärzte ohne Grenzen und Sondermodell Tetra 27 für Ärzte ohne Grenzen. Ab Mai sind beide Sondermodelle im Handel.

Wird fortgesetzt!

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

Schreibe einen Kommentar