Freitag , 19. April 2019
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Swatchpay setzt zum zweiten Sprung in die Schweiz an

Swatch bringt „Swatchpay“ in den Schweizer Handel. Der Hersteller präsentierte vier Uhren, die sich mit Kreditkarten verbinden lassen. Es ist bereits der zweite Anlauf, den Swatch im Markt für kontaktloses Bezahlen unternimmt.

Swatch bringt den Bezahldienst Swatchpay in die Schweiz. Mit vier Uhren für je 85 Franken und einer gleichnamigen App drängt der Uhrenhersteller in den hiesigen Markt für Mobile Payment. Dies, nachdem Swatch das Angebot im Vorjahr in China lanciert hatte. Swatch kooperiert für das Angebot mit den Schweizer Mastercard-Kartenherausgebern Cembra Money Bank, Cornèrcard, Swiss Bankers, Swisscard (Credit Suisse), UBS und Viseca, wie es in einer Mitteilung heisst.

Zwei von vier Modellen mit Bezahlfunktion

In den Uhren seien NFC-Chips verbaut, die das kontaktlose Bezahlen ermöglichen sollen. Dies funktioniere an mehr als Dreiviertel aller Schweizer Kassenterminals, heisst es weiter.

Es ist bereits der zweite Anlauf von Swatch, im Schweizer Markt für kontaktloses Bezahlen Fuss zu fassen. Ende 2015 brachte der Bieler Hersteller die „Swatch Bellamy“ in den Handel. Die Modelle waren ebenfalls mit NFC-Technologie und ohne Display ausgestattet. Der Bezahlvorgang lief allerdings ausschliesslich über eine Prepaid-Kreditkarte von Visa.

Schweizer lassen die Finger vom kontaktlosen Bezahlen

In der Schweiz sind kontaktlose Bezahllösungen noch ein Randphänomen, wie eine Studie der ZHAW und der Universität St. Gallen (HSG) befand: Hierzulande werde nur sieben Prozent des Zahlungsverkehrs kontaktlos abgewickelt. Mobiles Bezahlen über Apps wie etwa Twint oder Apple Pay machen den Ergebnissen zufolge sogar weniger als 2 Prozent aus. Das beliebteste Zahlungsmittel der Schweizer sei nach wie vor die Debitkarte.

Anmerkung der Redaktion: Der verstorbene Nicolas G. Hayek würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sieht wie sein Sohn Nick da rumwurstelt!! Auch mit der am 23. Oktober 1998 – an seinem 44. Geburtstag – lancierten Swatch_Beat, der Einführung der Internet-Zeit, setzte Nick Jun. einen grossen unvergesslichen Flopp. Heute kräht kein Hahn mehr danach. 

 

 

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.