Donnerstag , 24. Mai 2018
Home / Allgemein / Deutsches „Uhren-Magazin“: Holger Christmann löst farblosen Thomas Wanka als Chefredakteur ab

Deutsches „Uhren-Magazin“: Holger Christmann löst farblosen Thomas Wanka als Chefredakteur ab

Der Blattmacher erfand und entwickelte einst für Gruner & Jahr das Magazin „Park Avenue“ und war mehrere Jahre Chefredakteur der „Weltkunst“ aus der Verlagsgruppe der „Zeit“. Künftig ist Holger Christmann Chefredakteur des Deutschen „Uhren-Magazins“ aus dem Ebner Verlag.

Holger Christmann übernimmt zum 1. Juni 2018 die Chefredaktion des Deutschen „Uhren Magazins“. Er trat im März vergangenen Jahres in den Ebner Verlag ein, um im Geschäftsbereich Luxusuhren eine Abteilung für Editorial Services aufzubauen. Dort rief Christmann die Uhren- und Juweliersbeilage „Sapphire“ ins Leben, die im Herbst 2017 erstmals erschien. Zuvor arbeitete er für G+J und die Zeit-Verlagsgruppe, wo er die Berichterstattung über Uhren-, Design- und Luxusthemen ausweitete.

Der farb- und profillose Thomas Wanka, Buddy von Gisbert Brunner, mehr PR Agent als Journalist. Er macht aus dem einstigen deutschen Uhren Magazin eine Presseschau der Uhrenindustrie

„Ich freue mich auf die Herausforderung und die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen, speziell mit Martina Richter (stellvertretende Chefredakteurin des deutschen ‚Uhren-Magazin‘ mit einem sonderbaren Bekleidungsstil), einer der profiliertesten Uhrenkennerinnen des Landes“, sagt Holger Christmann.

Christmanns Vorgänger Thomas Wanka, der die Zeitschrift 16 Jahre leitete, wird sich neuen Aufgaben widmen. Er bleibe dem Deutschen „Uhren-Magazin“ verbunden und werde weiterhin Leserreisen für die Marke durchführen.

Hintergrund: Die Ebner Uhrenmedien sind ein Special-Interest-Publisher für hochwertige mechanische Uhren. Rund 220.000 Magazine werden laut Ebner weltweit pro Ausgabe an Endkunden verbreitet, die Onlineangebote werden den Angaben zufolge etwa 1.300.000 Mal im Monat besucht. Dazu gibt es Events und Leserreisen. Vor 25 Jahren begannen die Ebner Uhrenmedien, den Wiederaufstieg der mechanischen Uhr bei Endkunden zu begleiten und mitzugestalten.

Wir hoffen, dass mit dem Wechsel des Chefredakteurs das Deutsche Uhren Magazin an Schärfe und Profil gewinnt, denn bisher war das Blatt nur als „Presseschau der Uhrenindustrie bekannt“, das deutsche Uhren Magazin in seiner heutigen Form wird von den Lesern nicht ernst genommen, was heisst dass Pressemitteilungen der Uhrenindustrie 1:1 abgedruckt wurden. Genauso verhält es sich auch mit der digitalen Plattform watchtime.net, wo Praktikantinnen nur digitale Flatulenzen verbreiten.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.