Donnerstag , 17. August 2017
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Weltpremiere der Conquest V.H.P.: ein neuer Meilenstein der Quarztechnologie

Für Longines – einer Marke der Swatch Group – markiert die Lancierung der Conquest V.H.P. die Rückkehr zu einer Technologie, in der sich der Uhrenhersteller insbesondere durch sein Engagement in der Zeitnahme über viele Jahre mit Höchstleistungen und Pioniergeist einen Namen gemacht hat.

Die Weltpremiere der neuen Conquest V.H.P. (Very High Precision) fand im Observatorium von Neuenburg statt – in einem Ambiente, so spektakulär wie der Zeitmesser selbst. An eben dieser geschichtsträchtigen Stätte hat im Jahr 1954 die erste Longines Quarzuhr eine Reihe von Präzisionsrekorden aufgestellt. Rund 100 Journalisten und Meinungsbildner aus der ganzen Welt hatten sich zur Premiere einer Kollektion eingefunden, die Präzision und Perfektion zelebriert. In dem intimen und informellen Rahmen begleiteten Walter von Känel, Longines Präsident, und Juan-Carlos Capelli, Vize-Präsident und International Marketing Director von Longines, die Gäste auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Marke Longines und ihrem engen Bezug zur Quarztechnologie – von deren Anfängen bis zur Lancierung der neuen Conquest V.H.P. im Jahr 2017.

Die Weltpremiere der neuen Conquest V.H.P. (Very High Precision) fand im Observatorium von Neuenburg statt

Die Weltpremiere diente auch als Anlass, die Gäste, wenn auch nur kurzzeitig, von den Einschränkungen einer hypervernetzten Welt zu befreien. Das Verbot von Smartphones im Inneren des Observatoriums sorgte dafür, dass sich alle Anwesenden vollständig der neuen Erfahrung widmen konnten. Ein temporäres Museum zeichnete unter der Glaskuppel des Observatoriums die Longines Geschichte und ihre vielen technischen und technologischen Innovationen nach. Im Anschluss an einige erläuternde Worte der Gastgeber wurden die Besucher in einen zweiten Raum – ein wahres Kuriositätenkabinett – geführt, um schliesslich mit eigenen Augen die Conquest V.H.P. bewundern zu können. Vor dem Observatorium war ein eigener interaktiver Bereich errichtet worden, in dem die Gäste die Zeitmesser hautnah erleben und mit dem Longines Management diskutieren konnten. Es war alles in allem ein denkbar passender Abschluss dieser besonderen Präsentation.

Die Geschichte von Longines im Quarzbereich ist geprägt von technischen Innovationen und Höchstleistungen. 1954 entwickelte die Marke eine erste Quarzuhr, die bald eine ganze Reihe von Präzisionsrekorden am Observatorium von Neuenburg aufstellen sollte. Sie befand sich im Inneren des legendären „Chronocinégines“ – einem Instrument, das in der Geschichte der Zeitnahme Pionierarbeit geleistet hat.

Es stellte den Schiedsrichtern einen Filmstreifen mit einer Serie von Aufnahmen zur Verfügung, mit denen sie die Bewegung der Athleten beim Überqueren der Ziellinie auf die Hundertstelsekunde genau verfolgen konnten. 1969 bewies die Marke Longines ihre technische Kunstfertigkeit mit der Ultra-Quartz, der ersten Quarzarmbanduhr, die für Serienproduktion geplant wurde. Einen weiteren bedeutenden Fortschritt stellte im Jahr 1984 das Quarzkaliber der Conquest V.H.P. dar, das damals einen neuen Präzisionsrekord aufstellte.Die Marke mit dem Symbol der geflügelten Sanduhr knüpft an diese historischen Meilensteine nun mit der neuen Conquest V.H.P. an, deren Uhrwerk exklusiv von der Manufaktur ETA für Longines gefertigt wurde. Das Uhrwerk zeichnet sich nicht nur durch seine für eine Analoguhr bemerkenswert hohe Präzision (± 5 Sek./Jahr) aus, sondern auch durch die Fähigkeit, die Zeiger nach einem Stoss oder Einwirkung eines Magnetfelds mit Hilfe des GPD (Gear Position Detection) Systems zurückzusetzen. Es sind Eigenschaften wie diese, die das Uhrwerk so bemerkenswert machen, und zu denen sich eine äusserst lange Batterielebensdauer sowie ein Ewiger Kalender gesellen. Ganz im Geist der ultimativ sportlichen Uhrenlinie Conquest vereint der aussergewöhnliche Zeitmesser hohe Technizität mit einer dynamischen Optik. So positioniert sich die Conquest V.H.P. auf ihre ganz eigene Weise – auch im Vergleich mit „Smartwatches“, deren Nachteile hinsichtlich Schwingungen und wiederaufladbaren Batterien sie nicht teilt – als Vorreiter äusserster Präzision.

Die Stahluhren sind in Dreizeiger/Kalender-Versionen (41 und 43 mm Gehäusedurchmesser) sowie als Chronograph (42 und 44 mm Gehäusedurchmesser) erhältlich. Der Chronograph zeigt neben Stunden, Minuten und Sekunden einen 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr, einen 12-Stunden-Zähler bei 9 Uhr sowie einen 60-Sekunden-Zähler aus der Mitte an. Bei jedem Modell werden Anpassungen über die intelligente Krone vorgenommen, während die EOL-Anzeige rechtzeitig das Lebensende der Batterie signalisieren kann. Die Conquest V.H.P. Modelle sind mit blauen, silberfarbenen, schwarzen oder Karbon-Zifferblättern versehen. Ein Stahlarmband mit Sicherheitsfaltschliesse rundet das Ausnahmemodell ab.

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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