Mittwoch , 19. Dezember 2018
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Wiedereröffnung der Zürcher Cartier Boutique mit neuem Konzept

Am 3. Dezember – pünktlich zur Vorweihnachtszeit – eröffnet die umgebaute Cartier Boutique inklusive neuem Bar-Konzept in der Zürcher Bahnhofstrasse 47 – an der angestammten Adresse.

„Ich heisse Sie herzlich willkommen“, so Susanna Erb, Directrice der Cartier Boutique

Die Boutique von Cartier steht für ein neues Konzept der Marke: Weltweit ist sie erst die vierte Boutique, in der im Design-Konzept lokale Einflüsse miteinbezogen wurden sowie die Verstärkung der «art de recevoir» in den Vordergund gehoben wurde. Mit neuen Farben und Zürcher Zügen sollte so ein Ort geschaffen werden, an dem sich die Kunden wohl fühlen. Die erfolgreiche Innendesignerin und Architektin Laura Gonzalez nutzte die gesamte Höhe der Räumlichkeiten aus, setzte auf helle Töne sowie offene Schaufenster, die viel Durchblick gewähren. Insgesamt dauerten die Umbauarbeiten zwei Jahre, die nutzbare Fläche der Boutique stieg von 250 auf 328 Quadratmeter.

«Man soll sich vom Moment an, an dem man die Schwelle zur Boutique betritt, willkommen fühlen.» Laura Gonzalez, Architektin

L’art de recevoir: Das neue Bar-Konzept

Besuchern der neuen Boutique wird bei einem Besuch gerne auch die Menükarte gereicht. Dort wo früher ein Glas Champagner serviert wurde, können Kunden heute aus einem immer wieder wechselndem Angebot verschiedener Köstlichkeiten wählen, die wie auch das Interior einen besonderen Bezug zu Zürich haben. «L’art de recevoir» – die Kunst der Gastfreundschaft wird in der Boutique gross geschrieben: Dabei werden an der eigens dafür errichteten Bar einmal pro Woche besondere Kreationen präsentiert. Zudem erhalten die Kunden bei ihrem Besuch, je nach Jahreszeit, ein nur in dieser Boutique erhältliches Gebäck.

Zur Erinnerung: Horst Edenhofer, der ehemalige Cartier Direktor Marche Suisse, hatte vor vielen Jahren die Aufgabe erhalten, die Cartier Boutique an Zürichs Bahnhofstrasse zu „refreshen“, erhielt auch das erforderliche Budget, doch eines Tages war das Geld weg und Herr Edenhofer musste nach 30-jähriger Zugehörigkeit Cartier im September 2006 verlassen, um in den vorgezogenen wohlverdienten Ruhestand zu gehen.

Ob am Polo-Turnier in Gstaad oder St. Moritz, an einem wichtigen Ball oder an der Eröffnung einer bedeutenden Kunstausstellung – Horst Edenhofer war stets mit von der Partie. Man weiss nicht, ob Karl Lagerfeld sein Vorbild war, aber wie der Grossmeister der Chanel-Mode machte Edenhofer die gepflegt zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenen Haare zu seinem Markenzeichen.
Der sprachtalentierte Ökonom war 30 Jahre lang die Inkarnation von Cartier, der weltweit führenden Juwelier- und Schmuckmarke. Denn er legte nicht nur Wert auf eine geschmackvolle Erscheinung, sondern war auch im Gespräch stets von ausgesuchter Höflichkeit. Das sind jedoch alte Zeiten, an die man sich gerne noch erinnert!

Mr. Cartier, Horst Edenhofer, wie immer in charmanter Begleitung, St. Moritz Art Masters 2011
(c)SAM / Alexandra Pauli

 

About Karl Heinz Nuber

Jahrgang 1951, war einer der ersten Journalisten, der sich dem Thema Zeitmesser hauptberuflich annahm. 2005 lancierte er das TOURBILLON - Das Schweizer Magazin für Uhren, Menschen, Life & Style. Heute ist er ein international gefragter Berater, Autor, Dozent, Talk-Gast und ausgewiesener Experte für Uhrensammlungen und Sammleruhren.

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